Bergbau - Bunker

 

 

 

 

Dieser Stollen wurde 1943 als Luftschutzbunker für die etwa 400 Mitarbeiter der Schelderhütte in den Berg getrieben und hat eine Länge von ca. 80 Metern.

 

 Als 1944 die Luftangriffe immer häufiger und die Folgen immer schlimmer wurden, konnten auch die Bewohner von Niederscheld hier Zuflucht finden.

 

Zwischen Januar und März 1945 wurde Niederscheld fast vollständig zerstört, es gab mehr als 40 Todesopfer und hätte es diesen Bunker nicht gegeben wäre es wahrscheinlich noch viel schlimmer gekommen.

 

Bis zu 800 Personen waren zeitweise in diesem Schutzraum, nicht nur für Stunden, sondern bei schweren Luftangriffen auch Tag und Nacht auf primitiven Bänken sitzend, bei fast vollständiger Dunkelheit, kühl und feucht war es auch, hier untergebracht. Aber man hat sich sicher und geborgen gefühlt

 

1948 wurde der Eingang zugemauert.

 

2005 wurde der Eingang durch Joachim Hartmann und seine Mannen vom Bergbau-und Feldbahn Verein Schelderwald e.V. wieder geöffnet und der Erhaltungszustand war erstaunlicher Weise sehr gut.

 

Bild: Katrin Weber

Inzwischen wurde hier ein Bergbaumuseum eingerichtet,das unter der fachkundigen Anleitung von Joachim Hartmann mit vielen Exponaten entstand die an die lange Tradition der Eisengewinnung in unserer Region erinnern und erkennen lassen wie schwer und auch gefahrvoll die Arbeit der Bergleute war.


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In einen Nebenraum wurde unter der Mithilfe von Günter Heine (Niederscheld) und des Fotoclubs Niederscheld eine ständige Ausstellung mit Exponaten und Bildern erschaffen die an die eigendliche Funktion dieses Bauwerks erinnern soll. Den Schutz vor Luftangriffen und die Zerstörung von Niederscheld 

 

 

 

 

 

Auch die Tradition der Bergleute soll erhalten bleiben und so findet alljährlich am 4. Dezember eine Barbarafeier durch den Verein statt.  


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Des weiteren wurden die Räumlichkeiten unseres Bunkers schon für die Verschiedensten Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt. 

 


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